M’Poko (Fluss) – Wikipedia

M’Poko
Einzugsgebiet des Ubangi mit dem M’Poko Mitte links

Einzugsgebiet des Ubangi mit dem M’Poko Mitte links

Daten
Lage Zentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik
Flusssystem Kongo
Abfluss über Ubangi → Kongo → Atlantik
Ursprung im Südwesten der Präfektur Ouham
5° 55′ 45″ N, 17° 20′ 0″ O
Quellhöhe 692 m
Mündung in Bangui in den UbangiKoordinaten: 4° 19′ 27″ N, 18° 32′ 32″ O
4° 19′ 27″ N, 18° 32′ 32″ O
Mündungshöhe 343 m
Höhenunterschied 349 m
Sohlgefälle 1,4 ‰
Länge 250 km
Einzugsgebiet 27.081 km²[1]
Abfluss am Pegel Bossele-Bali (1749080)[2]
AEo: 10.800 km²
NNQ (Min. Monat Ø)
MNQ 1957–1994
MQ 1957–1994
Mq 1957–1994
MHQ 1957–1994
HHQ (Max. Monat Ø)
1 m³/s
36 m³/s
90 m³/s
8,3 l/(s km²)
203 m³/s
398 m³/s
Rechte Nebenflüsse M’Bali
Großstädte Bangui
Schiffbarkeit Ja

Der M’Poko ist ein Fluss in der Zentralafrikanischen Republik.

Er entspringt im Südwesten der Präfektur Ouham. Nachdem er etwa 20 km in östliche Richtung geflossen ist, ändert er seinen Kurs und fließt in süd - südöstlicher Richtung über die Präfekturgrenze der Landeshauptstadt Bangui entgegen. Etwa 60 km vor seiner Mündung nimmt er dann seinen wichtigsten Nebenfluss den Mbali auf, um dann im Süden Banguis sich mit dem Ubangi zu vereinen. Er gibt der Präfektur Ombella-Mpoko seinen Namen.

Die Durchflussmenge des Flusses wurde über 37 Jahren (1957–94) in Bossele-Bali, bei etwa dem halben Einzugsgebiet gemessen.[2] Die in Bossele-Bali beobachtete mittlere jährliche Durchflussmenge betrug in diesem Zeitraum 90 m³/s.

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Der M’Poko ist neben dem Sangha und dem Ubangi einer der 3 Flüsse, die die 2800 km langen Wasserstraßen der Zentralafrikanischen Republik bilden. Sie werden hauptsächlich für den Transport von Baumstämmen, Baumwolle und den Austausch von Nahrungsmitteln mit den Nachbarländern genutzt.[3]

Einzelnachweise

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  1. Hydrological Uncertainty Analysis and Scenario-Based Streamflow Modelling for the Congo River Basin. (PDF) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. März 2014; abgerufen am 22. März 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/eprints.ru.ac.za
  2. a b GRDC – Der M’Poko in Bossele-Bali (PDF).
  3. Investment Conference in Construction & Civil Engineering Central & West Africa – Central African Republic (PDF; 101 kB).